Vortrag Dr. Philip Lüth: „400 Jahre Dreißigjähriger Krieg – Archäologische Forschung zur großen Katastrophe des 17. Jahrhunderts“


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Vor vierhundert Jahren begann mit dem Prager Fenstersturz der Dreißigjährige Krieg, der in ganz Europa vor allem aber in Deutschland die Menschen fast zweier Generationen in Angst und Schrecken versetzte. Dabei führte der Krieg zu erheblichen Veränderungen nicht nur in der Kriegsführung, sondern auch in der Waffentechnik, im Schiffbau, in der Konstruktion von Verteidigungs- und Festungsanlagen.

In den letzten zehn Jahren brachte die neue Disziplin der Schlachtfeldarchäologie immer wieder Erkenntnisse zu singulären Ereignissen. Die Ergebnisse dieser Ausgrabungen lassen weitreichende Schlüsse nicht nur auf den Verlauf der Schlachten sondern auch auf die Lebensweise der Söldner und der einfachen Menschen zu. Deren Schicksal, Lebensgewohnheiten und das Erleben dieser gesamteuropäischen Katastrophe wird über dreißig Jahre von den Mächtigen Europas bestimmt.

Der Vortrag wird in Kooperation mit dem Verein der Freunde des Archivs für Heimatforschung angeboten.

Kosten:  Der Eintritt ist frei

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